Gibt es noch gute Menschen?

Veröffentlicht: Juni 28, 2016 in Uncategorized

Nach sehr langer Zeit habe ich mich entschieden wieder eine Geschichte aus meinen Leben zu erzählen. Wir sind an einen Punk gelandet, an welchen sehr viele Menschen sagen, dass alles schlecht ist. Die Politiker und andere sind schuld, dass wir unzufrieden sind. Die Frage im diesen Artikels wird sein „Gibt es noch gute Menschen“? Das ist die Frage auf die ich mit meiner Geschichte eine Antwort geben werde.

Unsere Meinung oder besser gesagt unser Sehen der anderen Dinge hängt sehr von uns selbst ab. Jeden passiert manchmal was schlechtes, manchmal aber auch was Gutes. Von uns hängt es ab, wo von wir mehr mit den anderen sprechen. Weil ich der Meinung bin, dass es noch gute Menschen gibt, habe ich mich entschieden diese Geschichte zu veröffentlichen.

Vor ungefähr einen Monat, bin ich mit meinem Fahrrad ungefähr 20 Kilometer gefahren. Es war ein schöner Samstag. Der Tag ist bist hier hin sehr gut gelaufen. Gut gelaunt habe ich mich auf den Weg nachhause gemacht und nach ein paar Kilometern ist es passiert, der hinterer reifen ist geplatzt. Na ja, dachte ich mir noch immer gut gelaunt, dann gehe ich halt (ungefähr) 15 Kilometer zur Fuß nachhause. Nach nur kurzer Zeit (ich glaube ich bin nur 10 Minuten gelaufen), hat auf der andere Seite der Straße ein Fremder Mensch (ich nenne ihn mall Grega) angehalten.

Er fragte mich sofort ob an meinem Fahrrad was Kaput ist. „Nur der Reifen“ war meine Antwort. Damit wir leichter reden konnten bin ich an seine Seite der Straße gegangen. Sofort hat er mir seine Hilfe angeboten. Wir nahmen mein Fahrrad und haben es in sein Auto gegeben und sind zur einer Tankstelle gefahren, um zu überprüfen ob der Reifen wirklich geplatzt ist, oder besser gesagt ob man damit noch fahren kann. Weil sie auf der Tankstelle keine geeignete Befestigung für die Pumpe hatten, ist Grega zum einen Shop gefahren und hat sie besorgt. Noch bevor wir den Reifen ganz überprüften, sagte er zu mir „ich werde dir meine Telefonnummer geben und wenn dir dein Reifen nicht hält, dann ruf mich an und ich werde dich nachhause fahren“. Aber dann haben wir schnell gemerkt, dass ich mit den Rad nicht fahren kann. Also gaben wir das Fahrrad wieder ihn sein Auto und er hat mich nachhause gefahren. Ich muss dazu noch sagen, dass wir eine sehr entspannte Unterhaltung hatten, es war ja fast als wurden wir uns schon das ganze Leben kennen. Aber die ganze Geschichte, und was alles dieser Mensch an den Tag für mich getan hat, zeigt uns allen, dass es noch gute Menschen gibt.

Ich wurde sogar so weit gehen und sagen, dass wir wegen unserer Erwartungen anderen gegenüber, besonders wenn andere unsere Erwartungen nicht erfüllen, oft sagen, dass die Menschen schlecht sind. Bei uns sagen Menschen gerne „Güte ist eine Waise“. Oft machen Menschen etwas für andere, damit sie irgendwann, sagen können „ich habe, das für dich vor einiger Zeit gemacht, jetzt mach du das für mich“. Das ist aber nicht ehrlich, wenn jemand aus solchen Gründen was für eine andere Person macht. Zum Glück gibt aber auch andere Menschen. Vielleicht werde ich Grega nie wieder sehen und trotzdem hat er sich sehr große Mühe für mich gegeben.

. Das war nur eine Geschichte bei der man sagen kann „das war ein Zufall der keiner war ;)“. Gut ist es sich auch zu fragen, warum wir der Meinung sind, dass die Menschen nicht gut sind. Hat uns das schon jemand gesagt als wir jung waren, oder hat das mit unseren Erlebnissen zu tun, oder auch mit den Nachrichten die oft viele schlechte Dinge sagen und zeigen. Ich bin der Meinung, dass es viele gute Menschen gibt und dass es meistens von uns abhängt, wie wir andere sehen, ob wir zufrieden mit sich selbst sind oder nicht. Die gute Nachricht ist wir können an uns arbeiten und auch unsere Sichtweiße verändern.

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Kommentare
  1. Ani sagt:

    Hey 🙂

    Eine sehr schöne Geschichte! Dadurch, dass Grega dir geholfen hat, wirst du ein ganz kleines Stückchen offener durch die Welt gehen und vielleicht kannst du das, was du erlebt hast, irgendwann und ganz sicher an jemand anderes weitergeben – Karma.

    Ich habe vor ca. 1 Jahr in Irland einen Anhalter ca. 200 Kilometer durch Irland zu sich nach Hause gefahren. Wir haben uns danach nie wieder gesehen, aber wir hatten einen wundervollen Tag mit einigen Stopps unterwegs, an denen wir ein paar alte Ruinen besichtigt haben, die ich alleine nie gefunden hätte!

    Verliere diese Offenheit nicht und diese Wertschätzung, indem andere, negative Menschen dir das schlecht reden wollen!

    Beste Grüße
    Ani

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